Ga-Rei

Ga-Rei - Cover(Quelle: Tokyopop)
Titel: Ga-Rei
Genre: Action / Drama
Mangaka: Hajime Segawa
Release: 2005
Bände: 6 à 396 Seiten
Verlag: Tokyopop
Preis: 14 € pro Band

Weiter geht’s mit Ga-Rei, einem im Jahr 2005 von Hajime Segawa begonnenen Manga. Wer sich jetzt fragt, woher er den Namen des Manga beziehungsweise des Autors kennt, der hat vielleicht den Anime Ga-Rei Zero gesehen oder aber liest aktuell Tokyo ESP, der wie Ga-Rei hierzulande bei Tokyopop erscheint. Widmen wir uns aber nun Segawas Erstlingswerk Ga-Rei, was zeitlich gesehen nach den Geschehnissen in Ga-Rei Zero spielt.

(Zusammenfassung)
Kensuke Nimura könnte eigentlich ein ganz normaler Schüler sein, wäre da nicht seine Fähigkeit Geister zu sehen. Diese Wesen vermiesen ihm immer wieder das Leben und sorgen dafür, dass die meisten ihn wegen seines Verhaltens meiden. Als Kensuke dann im Restaurant ein von Maden übersäter Geist gegenübersitzt, kam es, wie es kommen musste: Sein ganzer Frust kommt raus. Da sein Date diesen Geist jedoch nicht sieht, fühlt sie sich davon angegriffen, zertrümmert beleidigt sein Handy und macht mit ihm Schluss.

Am Tag darauf steht Kensuke nun vor einem Handyladen

auf der Suche nach einem neuen Handy, als er plötzlich von Geistern angegriffen wird. Auf der Flucht vor ebendiesen wird er allerdings von einer Rollerfahrerin ausversehen angefahren, wodurch er sich mit Mühe in ein nahegelegenes Parkdeck flüchten muss. Dort begegnet er nicht nur der Rollerfahrerin erneut, sondern auch einem riesigen Geist in Gestalt eines Babys. Gezwungen zu kämpfen, erscheint aus dem Rücken des Mädchens eine Geisterbestie, genannt Byakuei, und besiegt den Feind in letzter Sekunde. Noch im Gedanken an das Mädchen steht sie einige Tage später als neue Mitschülerin vor der Klasse und stellt sich ihnen als Kagura Tsuchimiya vor. Wo Kensuke da wohl reingeraten ist?

Handlung

Oberflächlich scheint Ga-Rei ein klassischer Vertreter der vielen 08/15 Action- und Dramamanga zu sein. Ihr wisst schon: der Protagonist, der das mysteriöse Mädchen trifft und sich in es verliebt, Charaktere, die zwanghaft versuchen lustig zu sein – inklusive des Protagonisten – und Kämpfe gegen verschiedenste Gegner und Monster. Ach ja, habe ich schon die Fillerszenen und den Fanservice erwähnt? Aber damit können wir die ganzen negativen Punkte auch schon abhaken. Denn unter der Oberfläche ist Ga-Rei eigentlich sehr plotintensiv. Nicht umsonst wurde Kaguras Hintergrundgeschichte ein eigener Anime in Form von Ga-Rei Zero gewidmet. Rübergebracht wird das sehr schön durch ein Storytelling, was völlig ohne allwissenden Erzähler auskommt. An dessen Stelle treten die Gedanken von Kensuke und Kagura und hey, man hat echt nie das Gefühl, jetzt gerade nicht zu wissen, aus welcher Sicht die Geschichte erzählt wird. Die meisten Kämpfe, von denen es wirklich viele gibt, fühlen sich zur Abwechslung auch nicht als bloße Aneinanderreihung an und tragen irgendwie zum großen, apokalyptischen Finale zu. Dabei verfolgt Segawa das genretypische Gipfel-des-Eisbergs-Konzept, bei dem einem Gegner ein immer stärkerer folgt. Aber nicht nur das gehört zu seinem Stil, auch einen Plottwist in der Mitte muss es geben. Dieser wirkt zunächst sehr befremdlich und unnatürlich, da einem plötzlich zum ersten Mal wirklich packende Kämpfe erspart bleiben, entwickelt sich aber schnell zu einem Kampf der Hauptcharakter gegen nicht nur das Böse sondern auch gegen die Gesellschaft, die Kagura schon längst abgeschrieben hat. Das Affentempo mit dem Ga-Rei schließlich auf sein Ende zusteuert, mag dem ein oder anderen nicht ganz gefallen.

Charaktere

Woran merken wir, dass wir einen japanischen Action-Manga lesen? Richtig, an den zahlreichen Haupt- und Nebencharakteren, die sich über jegliche Stereotypen erstrecken. Ga-Rei ist da keine Ausnahme. So haben wir zum einen den schwulen(?) Muskelmann Koji Iwahata, der sich sehr verantwortungsvoll um seine Agentur-Kollegen kümmert, und zum anderen Noriyuki Izuna, den typischen perversen Spanner, der sich bei dem kleinsten Anzeichen von Gefahr verzieht. Beide sind absolut unterschiedlich und können sich auf den Tod nicht ab, aber eigentlich teilen sie beide ein ähnliches Schicksal, Izuna hat seine Verlobte (= Kaguras beste Freundin, Yomi) verloren und Iwahata seine Arbeitskollegen bei einem Einsatz. Wie gesagt, keine besonders großartigen Charaktere, aber beide haben so ihre Momente. Kommen wir nun zum Hauptgang. Die Rede ist natürlich von Kensuke und Kagura. Hier werden auch die Vorteile der Erzählperspektive deutlich, so merkt man das Kensuke eigentlich ein ganz normaler Teenager ist, der plötzlich in diese völlig neue Situation geworfen wird und immer wieder Rückschläge hinnehmen muss, gleichzeitig will er Kagura aber auch eine Stütze sein. Kagura ist jedoch, dafür dass sie klassisch eigentlich die Rolle der mysteriösen Hauptcharakterin innehat, extrem niedlich gehalten und immer fröhlich, sie schließt Kensuke direkt ins Herz. Der Rest ist dann typisch Actiondrama: Irgendwie schaffen die beiden es immer wieder aufgrund ihrer Zuneigung füreinander jegliches Unglück abzuwenden. (Spoiler: Selbstverständlich dauert es 12 Bände, bis sie sich ihrer Gefühle bewusst werden.) Na ja, und wenn Kensuke und Kagura der Hauptgang sind, dann sind Shizuru und Yomi das Dessert. Nein, wirklich, Shizuru und Yomi wirken prinzipiell wie diese typischen Charaktere, die man noch braucht, damit man klischeehaft eine Dreiecksbeziehung in seinem Manga unterbringen kann, aber mein Gott haben die beiden einen großen Hintergrund. Überrascht hat mich dann jedoch das Ende, was für Mangaverhältnisse echt zufriedenstellend war, gerade was die Romanze zwischen Kensuke und Kagura betrifft.

Zeichenstil

Der Zeichenstil von Ga-Rei bedient sich vielen unterschiedlichen Techniken, die jetzt nicht allesamt neu sind, aber dennoch meist gut zum Gesamtwerk passen. Ganz traditionell sind dabei die Flashback-Seiten, bei denen wie gewohnt die Bereiche zwischen den Panels schwarz sind. Auffallend ist direkt im Vergleich zu anderen Manga aber, die relativ dicke Linienführung, die dem Ganzen einen relativ dunklen Stil verpasst. Diese Ausgangslage wird im Manga auch immer wieder verwurstet und trägt zur apokalyptischen Grundstimmung bei. So haben Gegenspieler, die das pure Böse verkörpern auch entsprechend ein schwarzes Gesicht und weiße Haare, um von ihren guten Gegenspielern zu kontrastieren. Relativ gegen Ende taucht im dem Zusammenhang auch eine weitere Technik auf. So teilen sich im späteren Verlauf zwei Charaktere einen Körper und um zu zeigen, wer gerade die Kontrolle über den Körper hat, nutzt Segawa Schwingungseffekte. Was mir allerdings am besten gefällt, sind die sehr originellen Monster, die oftmals Elemente der Mythologie in sich vereinen, und die detaillieren Gebäudefassaden. Aber ganz ohne Schwächen kommt auch dieser Manga nicht aus. Gerade ungeübte Mangaleser werden bei den dicken Linien den Überblick in Kämpfen verlieren, aber keine Sorge, daran kann man sich gewöhnen. Was mir persönlich viel weniger gefällt, sind die stark vereinfachten Charaktermodelle, die in lustig gemeinten Szenen schon mal vorkommen. Gerade Kagura finde ich dabei denkbar schlecht getroffen. Dies beschränkt sich aber zum Glück eher auf die 1. Hälfte.

Fazit

Handlung: Charaktere: Zeichenstil: Gesamt:
8 / 10 9 / 10 8 / 10 8 / 10

Genau wie ich Lost Ctrl aufgewertet habe, da es halt absolut nicht mein Genre ist, habe ich fairerweise auch Ga-Rei abgewertet, weil mir solche Manga gefallen. Dementsprechend muss ich natürlich gleich denjenigen abraten, die nicht gerne solche generischen Actionmanga lesen. Mich kotzt dieselbe Kost immer wieder auch an, aber meiner Meinung nach ist Ga-Rei da etwas anders. Wenn man über diesen klassischen Actiondrama-Aufbau hinwegsieht, entdeckt man extreme Charaktertiefe, sehr schöne, detaillierte Konzepte für Monster und eine Story, die vielleicht etwas vorhersehbar ist, einen aber bei der Stange hält. Ga-Rei ist definitiv einer der guten Actiondramas, der nicht viel Neues bringt, aber die Ideen, die er aufgreift, sind größtenteils wirklich großartig umgesetzt.

Lost Control - Cover Lost Control - Cover
  • plotintensives Actiondrama
  • detaillierte Monster & Gebäude
  • sehr runde Charaktere …
  • unübersichtliche Kampfszenen
  • … mit austauschbarem Design

Ähnlich: Ga-Rei Zero (Anime) + Tokyo ESP (Manga)

 

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Lost Ctrl

Lost Control - Cover(Quelle: Carlsen Manga)
Titel: Lost Ctrl
Genre: Sci-Fi / Thriller
Mangaka: Evelyne Park
Release: 2014
Bände: 2 à 196 Seiten
Verlag: Carlsen Manga
Preis: 6,95 € pro Band

Lost Ctrl ist Evelyne Parks zweites Werk beim Carlsen-Verlag. Doch im Gegensatz zu ihrem mittelalterlichen ersten Manga „Feed me Poison“ verschlägt uns der zweiter Manga der gebürtige Schweizerin in der Zukunft. In wie weit dieser mit der japanischen Konkurrenz mithalten kann, schauen wir uns im Folgenden mal genauer an.

(Zusammenfassung)
100 Jahre vor der eigentlichen Geschichte meldet sich Scarlett freiwillig für die „Operation Roboter“, bei der technische Implantate und ihr Einfluss auf die Leistungsfähigkeit des Menschen getestet werden. Kurz darauf trifft sie auf Nium, dem größten Gegner der Technisierung und dem letzten verbliebenen Autor in einer Welt, in der das Lesen unter Strafe steht. Sie verliebt sich in ihn und heuert als sein Bodyguard bei den Rebellen an. Das Problem an der Sache ist, dass man heimlich einen Ortungschip in ihrem Herzen versteckt hat, der sie kurzum zum Spion des Staatsapparats macht, der Ortungschips für alle obligatorisch machen will. Es kommt, wie es kommen musste: Die Rebellen werden enttarnt und müssen untertauchen.

So auch Scarlett und Nium, die in einer Zeitkapsel die nächsten 10 Jahre verschlafen sollen, um anschließend sobald sich die Wogen geglättet haben und Scarlett auch nicht mehr geortet werden kann die Rebellion erneut aufzubauen. Die Sache geht jedoch schief und Scarlett erwacht alleine 100 Jahre in der Zukunft, in der sie mit der Rebellengruppe, die nur noch aus 4 Personen besteht, einen scheinbar hoffnungslosen Kampf gegen die dortige Zwangsvernetzung aller über Chips und Empfänger in Gehirn und Nervensystem führen soll. Wird Scarlett über den Verlust Niums hinwegkommen können und kann sie der Rebellion überhaupt eine Hilfe sein?

Handlung

Lost Ctrl musste ich tatsächlich zweimal lesen, um überhaupt zu verstehen, was es mir sagen will. Ich muss zugeben, dass dies auch daran lag, dass man hier wieder von links nach rechts liest wie in den meisten deutschen Manga, aber der eigentliche Grund war der schon recht interessante Leitgedanke. Denn wo es sonst darum geht, dass die Roboter immer menschlicher werden, geht es hier darum, dass die Menschen immer robotischer werden. Dieser Leitgedanke hat für das Storytelling in Lost Ctrl weitreichende Folgen. Ähnlich wie zum Beispiel im Anime ChäoS;Head wird so nämlich fast ausschließlich Spannung über das Innenleben der Charaktere erzeugt. Dass Evelyne Park diesen Schritt gegangen ist, liegt womöglich daran, dass sie, wie sie selbst sagt, nur sehr ungerne Actionszenen zeichnet. Konkret zeigt sich das daran, dass Scarlett die meiste Zeit mit dem Verlust ihres Geliebten und dem Gefühl der Nutzlosigkeit kämpft. Ein wirkliches Gefühl der Bedrohung kommt dadurch nicht auf, wohl auch aufgrund des sehr vagen Feindbilds dieses Manga. In den wenigen Szenen, wo die Rebellen wirklich Angriffe auf das staatliche Kontrollnetzwerk ausüben, findet man nur leere, ungesicherte Räume vor. Klar, das Regime ist übermächtig und kontrolliert alle Gedanken, aber sonderlich atmosphärisch ist das nicht. Insgesamt nimmt sich die Mangaka jedoch viel Zeit, um nachvollziehbar deutlich zu machen, womit die Zwangstechnisierungs-Gegner sowohl in der Gegenwart als auch in der Zukunft zu kämpfen haben und wie die totale Überwachung dahinter funktioniert.

Charaktere

Insgesamt wurde sich sehr viel Mühe mit den Charakteren in Lost Ctrl gegeben. So ist jedes Mitglied der Rebellengruppe auf seine ganz eigene Art für die Rebellion nützlich und hat auch so seine ganz eigenen Motivationen. Genauso muss sich jedes Mitglied aber auch mit ganz eigenen inneren Konflikte auseinandersetzen. Die Protagonistin Scarlett ist dabei wohl noch am bodenständigsten. Ihr Wunsch ist es, wie eine Maschine zu sein, um über Nium und all den Schmerz, den sie erfahren hat, hinwegzukommen, womit sie sich zwischenzeitlich selbst zum Außenseiter der Gruppe macht. Ein ähnliches Problem hat auch Tristan, ein Nachfahre des Wissenschaftlers, der Scarlett die Zeitreise ermöglicht hat. Er pflegt die Büchersammlung seiner Familie in der fünften Generation und weiß nicht so wirklich, wie er der Rebellion behilflich sein kann. Meine Lieblingscharaktere sind allerdings Jeckyll und Virus. Jeckyll ist bei den Rebellen die Tüftlerin und bastelt gerne an den technischen Modifikationen der anderen Mitglieder herum. Virus auf der anderen Seite blockt die gesamten Gedanken der Crew mitsamt ihrem Aufenthaltsort und ersetzt sie durch unauffällige Gedanken, damit niemand im System Verdacht schöpft. Butler hingegen hat zwar bewusst keine große Hintergrundgeschichte, lockert die Stimmung allerdings mit einer Prise Slapstick-Humor immer wieder auf. Zusätzlich dient er der Rebellion, indem er das Netz nach Gleichgesinnten durchsucht. Auf der anderen Seite kommt Lost Ctrl ohne viele Hintergrundcharaktere aus, was zumindest das Gefühl des Alleinseins der Hauptcharakterin weiter unterstützt.

Zeichenstil

Der letzte Punkt in dieser Review, auf den ich eingehen will, ist Evelyne Parks Zeichenstil. Tja, was soll ich dazu sagen? Der Zeichenstil der studierten wissenschaftlichen Illustratorin überzeugt irgendwie nicht so wirklich. Während der Einband und die jeweiligen vier Farbseiten in einem schönen freundlichen und pastellfarbenen Look rüberkommen, sind die übrigen Seiten meist recht detailarm. Insbesondere fällt dies bei den Hintergründen auf, die meist komplett weiß sind oder nur wenige andere Objekte verinnerlichen. Verteidigend muss man jedoch an dieser Stelle erwähnen, dass die detailarmen Hintergründe die sehr auf das Innere der Figuren fokussierte Handlung eigentlich noch mal unterstreicht. Eine Ausnahme bildet auch hier das Einleitungskapitel des ersten Bandes. Dieses spielt wie gesagt in der Gegenwart, wo sich Scarlett noch dem physischen Kampf gegen die Staatsgewalt liefert. Apropos Scarlett, im Gegensatz zu den fernöstlichen Autoren sind die Charaktere bei Lost Ctrl realistischer gezeichnet und weniger überzogen, was allgemein an den Proportionen und besonders den Augen deutlich wird. Ansonsten kann man sagen, dass der Manga so an sich einen schön futuristischen Stil hat, der sich sehr oft der typischen Würfelform für beispielsweise Gebäude oder technische Gerätschaften bedient. Wirklich störend ist dabei jedoch für den ein oder anderen sicher der starke Einsatz von Rasterfolie.

Fazit

Handlung: Charaktere: Zeichenstil: Gesamt:
6 / 10 8 / 10 5 / 10 6 / 10

Lost Ctrl kann mit seiner modernen, dystopischen Handlung und seinen greifbaren Charakteren sicher bei dem ein oder anderen Gefallen finden, vor allem Action-Fans sollten sich allerdings genau überlegen, ob dieser Manga etwas für sie ist. Leichte Kost ist das Ganze dadurch trotzdem nicht, denn man muss sich schon auf den Manga einlassen. Die deutsche Leserichtung und die vielen Gespräche mittels Gedankenkommunikation machen es einem nicht einfacher, da der Gesprächspartner selten physisch anwesend ist. Abstriche müssen auch hier und da zeichnerisch gemacht werden, weshalb jeder, der einen Detailgrad à la Oku Hiroya (Gantz, Inu Yashiki) erwartet, mit den vier pastellfarbenen Farbseiten auskommen muss.

Lost Control - Cover Lost Control - Cover
  • interessanter Ansatz für eine Dystopie
  • nette Kombination an Charakteren
  • fehlende Bedrohung / Gegner
  • detailarme Zeichnungen / Hintergründe

Ähnlich: ChäoS;HEAd (Anime) + Sonnensturm (Manga)

 

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